Kölner HBF,Stereofotografie

Streetfotografie bei Nacht in Köln

Streetfotografie bei Nacht

heute habe ich mir vorgenommen mich mit Streetfotografie zu beschäftigen und im Rahmen dessen mal Nachts ein wenig spazieren zu gehen. Natürlich mit Kamera. Der Ziel war es sich mit Perspektiven zu beschäftigen. Des weitern wollte ich mal versuchen Kölner Ecken einsam wirken zu lassen. Es sollte auch nicht um Dom oder irgendein Kölner Zeug gehen, aber ich wohne nun mal hier. Inspiriert war ich von Harry Potters Winkelgasse.

Mir geht es mittlerweile mehr um den Ausdruck des Fotos in der Streetfotografie und nicht um irgendwelchen technischen Kram. Ich belichte wie es mir gerade so passt und der ISO Wert ist genau so Mittel zum Zweck der sich der Aussage unter zu ordnen hat.

Als „Strecke“ wählte ich den Weg von Heumarkt zum Hbf (für die die es kennen). Dort ist immer viel los und so musste ich hier und da mal warten.

Meiner Erfahrung nach hat das „Warten“ etwas sehr schulenden. Man drück nicht einfach nur ab und ab und ab, sondern wartet auf den Moment und  drück dann an. Ist irgendwie wie Taubenschießen. Da hat man auch nur einen Schuss und nicht ein Maschinengewehr.

Bei der Bearbeitung mach es besondern Spass die Fotos zu drehen und zu schauen was dabei entsteht. Es ergeben sich ganz andere Sichtweisen die auch teilweise sehr Science Fiction mässig anmuten.

Ich finde das es immer sehr spannend ist, wenn man mit einem Thema spazieren geht und nicht einfach nur drauf los knips. Gerade in der Streetfotografie macht es für mich keine Sinn einfach so loszulatschen. Das ist aber auch nur meine ganz persönliche Meinung. Das sollte wohl jeder so tun wie er es für sich mag. Ich finde der entscheidende  Unterschied zwischen „Fotowalk“ und “ Themenbezogenem Fotowalk“ ist die Tatsache, das man bei dem ersten sucht und bei dem zweitem findet. Probiert es mal aus.

Das riesige Thema des Persönlichkeitsrechts habe ich versucht zu umschiffen indem ich entweder von hinten fotografiert habe, oder die Belichtungszeit lang genug war um die Menschen verschwimmen zu lassen.

 

Bin auf eure Meinung gespannt.

Gute nacht Micha

1 Kommentar zu „Streetfotografie bei Nacht in Köln“

  1. Hi Micha,
    Finde deinen Ansatz bzgl. der Herangehensweise so wie du es beschrieben hast interessant.
    Allerdings lebt für mich die Streetfotografie eher doch von der Zufälligkeit des Augenblicks, den ich natürlich durch eine bewusste Auswahl der Location in einem gewissen Rahmen steuern kann.
    Soll der Ort erzählen durch seine Architektur oder Atmosphäre oder eher die Interaktion mit Personen, die dem Ort eine zusätzliche Ebene geben? Beides kann ein interessanter Ansatz sein. Ich würde subjektiv eher die Aktion von Personen in einer Location bevorzugen ( trotz aller rechtlicher Probleme). Oder die Eigenart des Ortes steht klar im Vordergrund.
    Dann lebt und erzählt er auch ohne Menschen.
    Ich bin ja immer noch begeistert von deiner Fotostrecke, als du mit der KVB unterwegs warst. Diese Einzigartigkeit der Momente fand ich grandios, weil so nicht reproduzierbar.
    Aber Last bunt not leaset immer wieder tolle Anregungen von dir, sich über Bildwelten Gedanken zu machen. Freue mich auf mehr!!

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