Schwarz-Weiß ist garnicht so einfach

Schon lange war ich von ausdrucksstarken SW-Portraits fasziniert. Tolles Licht, daraus resultierende Stimmung und die Reduktion auf das Motiv ohne farblichen Schnickschnack. Ich dachte mir, das ich das auch hinbekommen könnte.  Dachte ich 🙂

Nun stand ich vor meiner Blitzanlage und meinem Model und hatte keinen Plan was ich tun soll um auch nur halbwegs irgendwas zu Stande zu bekommen. Ich war nervös und das sind die Momente in der Fotografie die mir zeigen, wie viel Luft nach Oben mein „Können“ noch hat.

Mein Model schlug mir vor, das wir uns noch einmal, fokussiert auf SW-Portraits, treffen und ich einfach probieren kann wie ich möchte. Ich war sehr erleichtert und auch sehr dankbar für diesen Vorschlag.So trafen wir uns also und ich war wieder in meinem Nervösmodus der sich aufgrund der Geduldigkeit des Models schnell legte.

Ich packte also meine Beautydish mit Wabe aus, stellte den 200er Blitz auf kleinste Leistung und los ging es.Ich probierte mal Streiflicht mal frontal, mal von oben mal von der Seite. Es dauerte nicht lange und ich hatte wieder dieses Gefühl, das es läuft. Zumindest im Rahmen meiner Möglichkeiten. Als Fazit für mich muss ich ziehen, das ich noch eine große Luft zwischen dem ist was ich möchte und dem was ich kann. Aber hier möchte ich euch nun zeigen was draus geworden ist. Die Entwicklung habe ich in Lightroom 5.0 gemacht.

Würde mich über eure ehrliche Meinung freuen

2 Kommentare zu „Schwarz-Weiß ist garnicht so einfach“

  1. Sehr cool und motivierend, so etwas auch mal gezielt auszuprobieren! Man sieht, dass ihr (nachdem du nicht mehr aufgeregt warst 🙂 ) großen Spaß hattet.
    Lediglich das 5. letzte Bild (highkey), wo du von unten belichtest, finde ich nicht sehr gelungen, weil man die Grenze zwischen Kinn und Hals nicht sieht. Der Rest: klasse!
    Gruß Hauke

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