admin on Juli 17th, 2009

Willkommen auf Freemindstudio.

Dies ist eine Themenblog Site gespickt mit einer Auswahl an Fotos von Dingen, die uns umgeben und bewegen… sowie interessanten News und Tipps.

Die entsprechenden Kategorien finden Sie im rechten Menüfeld.

Wir wünschen Viel Spaß!

Michael on Mai 16th, 2010

Oft habe ich mich darüber geärgert, das ich keine Posen dahatte wenn ich sie mal brauchte. Nun habe ich angefangen ein kleine Modelposen-DB zu machen. Dazu habe ich mir einige Lichtsettingidee zugemalt.

akrobatik

6 Fotos

paar

23 Fotos

liegend

20 Fotos

sitzend

24 Fotos

stehend

20 Fotos

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Michael on Februar 13th, 2010

Ich habe ein Kurzfilm gefunden, der das Thema Fotografie auf eine ganz andere Art und Weise behandelt. Ich war sprachlos und sehr fasziniert. Schau es euch einfahc mal an und Schreibt mir doch mal was ihr davon haltet.
eingebunden mit Embedded Video

vimeo Direkt

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Michael on Februar 13th, 2010

Lee (Norman) Friedlander (* 14. Juli 1934 in Aberdeen, Washington, USA, als Wash Aberdeen) ist ein US-amerikanischer Fotograf.

Leben

Er studierte am Art Center in Los Angeles, begann 1946 oder 1948 zu fotografieren und wurde durch brillante schwarz-weiße Dokumentaraufnahmen als kritischer Chronist des amerikanischen Alltags bekannt. Friedlander fotografierte anfangs Straßenszenen und wandte sich später auch anderen fotografischen Genres wie Akt, Landschaft, Blumen, Bäume, Selbstprortäts (Self Portraits, 1970) und der Darstellung unterschiedlicher Berufe zu. Kennzeichnend für seine Fotografie ist die Arbeit in Serien. In den späten 1970ern erstellte er Reportagen zu vergessenen Denkmälern der amerikanischen Geschichte (American Monuments, 1976), zu Arbeitslosigkeit und anderen Themen (z. B. American Musicians, 1998). Sehr viel Aufmerksamkeit erhielt Friedlanders Opus „At Work“. Hier versammeln sich sechs verschiedene Serien zur Industriearbeit, zwischen Schwerindustrie und Call-Center. Seiner Meinung nach ist das Buch die beste Möglichkeit Bilder darzustellen oder auch zu veröffentlichen, denn hier hat der Fotograf die Möglichkeit ganze Bildersserien abzuschließen.

Friedlanders Arbeiten wurden 1963 erstmals in einer Einzelausstellung im George Eastman House in Rochester vorgestellt. Lee Friedlander wurde u. a. von Walker Evans beeinflusst. Er unterrichtete u. a. an der University of Minnesota.

Lee Friedlander lebt und arbeitet in New York City.

Werk

In seinem Werk ist zu bemerken, dass er sogenannte Bildfehler in seine Bilder mit einbaut. Eines seiner bekanntesten Werke ist ein Portrait, bei dem das Gesicht des Porträtierten nur halb zu sehen ist, weil sich vor dem Gesicht eine eingeschaltete Glühbirne befindet.

Quelle: Wikipedia

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admin on Februar 9th, 2010

Die chromatische Aberration (von griech. chroma, die Farbe und lat. aberrare, abschweifen; in der Fotografie oft abgekürzt mit „CA“) ist ein Abbildungsfehler optischer Linsen, der dadurch entsteht, dass Licht unterschiedlicher Wellenlänge oder Farbe verschieden stark gebrochen wird. Dabei entstehen in Aufnahmen besonders an Hell-Dunkel-Übergängen grüne und rote Farbsäume (Farbquerfehler) bzw. das Bild wirkt unscharf und dunstig (Farblängsfehler).

Ursache

Das Ausmaß der Lichtbrechung (Brechzahl) durch ein Medium ist von der Wellenlänge des Lichts abhängig (Dispersion). Dadurch wird in der Regel kurzwelliges Licht (blau) stärker als langwelliges (rot) gebrochen und somit ein vorher weiß erscheinendes Licht in seine Spektralfarben zerlegt. Dieser Effekt ist besonders deutlich beim Prisma zu sehen.

Farblängsfehler und Farbquerfehler

Im Falle einer Sammellinse führt dies zu unterschiedlichen Brennweiten für verschiedene Wellenlängen, d. h. der Blauanteil des Bildes wird vor dem Rotanteil fokussiert.

Sowohl durch ihre Lage auf der optischen Achse als auch durch ihre Abbildungsebene in der Bildebene weichen die Abbildungen der drei Grundfarben voneinander ab. Daher differenziert man bei der chromatischen Aberration zwischen einem Farblängsfehler (Achsenabweichung, oder longitudinale/axiale chromatische Aberration) und einem Farbquerfehler (die Bildebene betreffend, auch: Farbvergrößerungsfehler, oder transversale/laterale chromatische Aberration). Durch den Farblängsfehler entstehen unterschiedliche Farbränder vor und hinter der Fokusebene. Der Farbquerfehler erzeugt Farbränder an nicht radial verlaufenden Kontrastkanten, deren Farbe davon abhängt, ob es sich, von der Bildmitte aus betrachtet, um einen Hell-Dunkel-Übergang oder einen Dunkel-Hell-Übergang handelt. Der Farbquerfehler wird im Bildzentrum nicht sichtbar und nimmt zum Bildrand hin zu.

Gegenmaßnahmen

Durch Kombination von Linsen aus Gläsern verschiedener Dispersion kann dieser Fehler korrigiert werden. Werden dabei die am stärksten voneinander abweichenden Wellenlängen beziehungsweise die Grundfarben Rot und Blau zusammengeführt, spricht man von einer achromatischen Korrektur oder einer achromatischen Linse, das heißt, das System hat für beide Farben dieselbe Schnittweite.

Wird zudem die Grundfarbe Grün mit den beiden anderen zusammengelegt, handelt es sich um eine apochromatische Korrektur. Sie wird erreicht, indem die beiden Linsen so dünn sind, das sie keinen Abstand mehr voneinander haben. Damit ist der Farbquerfehler korrigiert. Dies ist nur bei sehr hochwertigen – und entsprechend teuren – optischen Systemen möglich, wie zum Beispiel bei einem apochromatischen Objektiv. Derartige Objektive führen oft, aber nicht immer, die Abkürzung “Apo” im Namen.

Farblängsfehler können durch Abblenden des Objektivs reduziert werden. Beim Farbquerfehler ist das Verhältnis von Blendenöffnung und Ausmaß des Fehlers weniger eindeutig und von Objektiv zu Objektiv unterschiedlich.

Ein apochromatisches Objektiv, das dies ausgleichen sollte, besitzt eine größere Zahl (4-6) von Einzellinsen aus verschiedenen Glassorten. Sie haben gleiche Schnittweiten für die Wellenlängen (480 Nanometer = Cyan, 546 Nanometer = Gelb-Grün, 644 Nanometer = Rot).

In der Digitalfotografie lassen sich Farbquerfehler per elektronischer Bildverarbeitung nachträglich korrigieren, indem die verschiedenen Farbkanäle des Bildes unterschiedlich skaliert werden. Auch kann man über den RAW-Konverter einen Ausgleich schaffen, wenn man das Bild im richtigen Datenformat abgespeichert hat.

Auge

Das menschliche Auge kann durch seine veränderliche Linse die Brennweite nur an jeweils eine Wellenlänge des einfallenden Lichtes anpassen. Kombinationen von Farben mit sehr weit auseinander liegenden Wellenlängen sind daher für das Auge unangenehm.

Chromatische Aberration kann auch beim Übergang von weißen zu dunklen Flächen beobachtet werden. Weißes Licht enthält zwar alle Farben des Spektrums, und diese werden normalerweise im Auge auch unterschiedlich abgelenkt. In der Mitte einer weißen Fläche überlagern sich diese Lichtstrahlen jedoch, weshalb man sie dann doch wieder als weiß wahrnimmt. Da diese Überlagerung am Flächenrand nicht vollständig stattfindet, ist hier ein gelber oder blauer Farbsaum zu sehen – je nach Richtung des Übergangs. Man kann diesen Effekt sehr deutlich erkennen, wenn man durch ein Prisma schaut.

Aberration
Aberration

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admin on Februar 8th, 2010

Ich habe mich entschlossen eine Videotutorialrubrik aufzubauen und möchte mit einen der Themen anfangen wie viele Leute richtig machen wollen,es aber nicht hinbekommen. Es geht um das Ausbessern der Haut. Das tutorial and ich persönlich sehr hilfreich und deswegen nehme ich es als erstes in meine Rubrik auf.
This video was embedded using the YouTuber plugin by Roy Tanck. Adobe Flash Player is required to view the video.

Sollte es euch helfen oder solltet ihr auch gute und gut verständliche Tutorials kennen, schreibt mir doch einen Kommentar.

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Michael on Februar 8th, 2010

John Ernest Joseph Bellocq (* 1873 in New Orleans, Louisiana, USA; † September 1949 ebenda) war ein US-amerikanischer Fotograf und Aktfotograf.

Leben

Bellocq wurde 1873 im French Quarter von New Orleans als der ältere von zwei Söhnen einer wohlhabenden kreolischen Familie geboren. Die Schule schloss er immerhin mit so gutem Ergebnis ab, dass sein Vater, Paul Bellocq, für ihn eine Anstellung in seinem Buchgeschäft vorsah. Der junge Ernest zog aber ein weniger gesichertes Leben mit unterschiedlichen Jobs vor. Nachdem er sich schon als Amateur einen Namen gemacht hatte, verdiente er seinen Lebensunterhalt bald als professioneller Gewerbefotograf mit Aufnahmen von Schiffen oder Maschinen für verschiedene Unternehmen in New Orleans.

John Ernest Bellocq starb eine Woche nachdem er sich bei einem Treppensturz schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte, in einem Krankenhaus im September 1949.

Storyville Portraits

Eine der beschädigten Storyville-Fotografien

Bekannt wurde Bellocq mit seiner Fotoserie “Storyville Portraits“, die um 1912 entstand und Fotos von Prostituierten des Vergnügungsviertels von New Orleans Storyville zeigt.

Auf einigen wenigen Akten tragen die Modelle Larven, die ihre Identität verbergen. Viel öfter dagegen wurden die Gesichter auf der Negativplatte zerkratzt und damit unkenntlich gemacht. Auch dies gehört zu den Rätseln, die Bellocqs Leben und Arbeiten aufgeben. Denn die Anonymität der Modelle wurde damit keineswegs gewahrt. Auf anderen, nicht zerstörten Fotos blieben sie erkennbar.

Der Grund dafür, warum die Fotos gemacht wurden, liegt im Dunkel. Bellocq selbst hatte sie weder veröffentlicht noch, so ist zu vermuten, zur Veröffentlichung vorgesehen und nur engsten Freunden gezeigt. Der amerikanische Fotograf Lee Friedlander erwarb die 89 Glasnegativplatten aus Bellocqs Nachlass erst knapp zwanzig Jahre später, 1966 vom Kunsthändler Larry Bronstein und fertigte einige Abzüge an. 1970 widmete das New Yorker Museum of Modern Art diesen Arbeiten eine eigene Ausstellung.

quelle: Wikipedia.de

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Michael on Februar 8th, 2010

Hippolyte Bayard (* 20. Januar 1801 in Breteuil-sur-Noye, Frankreich; † 14. Mai 1887 in Nemours) war ein französischer Finanzbeamter und Justiziar, der als Erfinder des Direktpositiv-Verfahrens und als einer der „Urväter“ der Fotografie bekannt wurde. Er veranstaltete die erste Fotoausstellung der Welt und gilt dennoch als verkannter Pionier der Fototechnik. Mit der inszenierten Fotografie seines angeblichen Selbstmords ging er als erster „Fotofälscher“ in die Geschichte der Fotografie ein.

Leben und Wirken

Hippolyte Bayard war der Sohn des Friedensrichters Emmanuel Bayard und der Adélaïde Elisabette Vacousin aus Breteuil-sur-Noye im Département Oise. Der junge Hippolyte war vielseitig begabt: er malte, zeichnete, galt als erfindungsreich und hatte sich neben künstlerischen Techniken bald einfache Kenntnisse in Physik und Chemie angeeignet. Bereits früh zog es ihn in die Kunstmetropole Paris, wo er – in der Tradition des Vaters stehend – als Jurist und als Staatsbeamter im Finanzministerium arbeitete. Finanziell abgesichert konnte er sich so im Privatleben ganz seinen künstlerischen Experimenten widmen. Er schloss Freundschaft mit dem Maler Henri Grevedon (1776–1860) und weiteren Künstlern und Kunsthandwerkern.[1]

Über Hippolyte Bayards privates Leben ist wenig bekannt, er galt als bescheidener und zurückgezogen lebender Mensch, der sich seit seiner Jugend für das Phänomen Licht interessierte, damit experimentierte und unabhängig von Joseph Nicéphore Nièpces oder Louis Daguerre jahrelang nach einem fotografischen Verfahren suchte, Abbilder auf lichtempfindlich gemachtes Papier zu fixieren. Biografen vermuten, dass Bayard dem Pariser Optiker Charles Louis Chevalier – bei dem auch Daguerre seine optischen Linsen kaufte – schon 1830 von ersten Versuchen berichtet haben soll.[2] Spätestens ab 1837 hatte er erste Fotogramme auf sensibilisiertem Papier angefertigt, die er chronologisch in einem Album sammelte.[3]

Bayards Direktpositiv-Verfahren

Im Unterschied zu Daguerre, der ausschließlich mit lichtempfindlich gemachten Metallplatten experimentierte, fand Bayard eine Methode, bei der er gewöhnliches Schreibpapier mit Silberchlorid (Chlorsilber) überzog und es dann vom Sonnenlicht schwärzen ließ; anschließend tauchte er das geschwärzte Papier in eine Iod-Kaliumiodid-Lösung (Lugolsche Lösung), positionierte es in einer Kamera und belichtete es wiederum. Das Papier bleichte aus, wobei das Iod aus der Kaliumiodid-Lösung ausgeschieden und an das geschwärzte Silber gebunden wurde, sodass er ein positives Bild erhielt. Das entwickelte Bild wurde dann in einer Kaliumbromid-Lösung oder in Natriumthiosulfat-Lösung (Fixiernatron) fixiert und gewässert. Damit hatte Bayard das erste Direktpositiv-Verfahren entwickelt. Ein Nachteil des Verfahrens ist das fehlende Negativ, sodass eine direkte Vervielfältigung nicht möglich ist. Dies war ein Grund, warum Bayards Methode nicht weiter angewendet wurde.[4]

Der verlorene Wettlauf um Anerkennung

François Arago verhinderte Bayards Erfolg

Hippolyte Bayard: Stilleben mit Moulagen um 1839

Am 7. Januar 1839 hatte der Physiker François Arago, der als Leiter des Pariser Observatoriums großen Einfluss besaß, die Akademie der Wissenschaften in Paris über Louis Daguerres neues Verfahren unterrichtet, jedoch nur unzureichende Ergebnisse vorgelegt. Am 20. Mai 1839 war Bayard erstmals bei Arago vorstellig geworden, um die Patentierung und Publikation seiner Erfindung zu erreichen. Doch Arago war bereits mit der Verwertung von Daguerres Verfahren beschäftigt und lehnte ab, obwohl Bayards Verfahren genauer dokumentiert war und vielversprechender erschien.

Am 24. Juni 1839 stellte Bayard schließlich 30 direktpositive Papierbilder in der Salle des Commissaires-prisseurs in Paris öffentlich aus – die erste Fotoausstellung der Welt – einen Monat bevor Daguerre sein Verfahren überhaupt kommissarisch beglaubigt hatte (30. Juli 1839). Am 19. August 1839 veröffentlichte François Arago vor der Akademie schließlich die Patentschrift der Daguerreotypie, die binnen weniger Monate in acht Sprachen übersetzt wurde. Hippolyte Bayards Bestreben seine Erfindung entsprechend publik zu machen oder effektiv zu vermarkten war gescheitert.[2]

Obwohl Hippolyte Bayard neben Niepce, Daguerre und dem Briten William Henry Fox Talbot der vierte „Urvater“ in der Geschichte der Fotografie war, hatte er das Wettrennen gegen die schnell kommerzialisierten Verfahren der Daguerreotypie und der Talbotypie (Kalotypie) verloren und geriet als unabhängiger „Mit-Erfinder“ der Fotografie ins Abseits.

Die erste Fotofälschung

Selbstporträt als Ertrunkener (1840)

Sein Scheitern als Erfinder visualisierte er 1840 über ein Bild mit dem Titel Autoportrait en noyé („Selbstporträt als Ertrunkener“): Mit Hilfe seines eigenen fotografischen Verfahrens stellte er ein Selbstporträt her, auf dessen Rückseite er einen Brief – quasi aus dem Jenseits – schrieb, in dem er larmoyant-ironisch seine Niederlage gegen Louis Daguerre beklagt:

„Die Leiche des Mannes, die Sie umseitig sehen, ist diejenige des Herrn Bayard…Die Akademie, der König und alle diejenigen, die diese Bilder gesehen haben, waren von Bewunderung erfüllt, wie Sie selber sie gegenwärtig bewundern, obwohl er selbst sie mangelhaft fand. Das hat ihm viel Ehre, aber keinen Pfennig[5] eingebracht. Die Regierung, die Herrn Daguerre viel zu viel gegeben hatte, erklärte, nichts für Herrn Bayard tun zu können. Da hat der Unglückliche sich ertränkt. H.B., 18. Oktober 1840.“

Auszug zitiert nach André Jammes: Hippolyte Bayard: ein verkannter Erfinder und Meister der Photographie. Bucher, Frankfurt/Main, Luzern 1975, Abb. 21

Es handelt sich hierbei um eines der frühesten fotografischen Selbstporträts, dem aufgrund seiner Inszenierung in der Fotografiegeschichte eine besondere Stellung zukommt. Hippolyte Bayard wurde daraufhin oft als der erste „Fotofälscher“ bezeichnet.

Société Héliographique, spätere Jahre [Bearbeiten]

In den Folgejahren wandte er sich selbst der Daguerreotypie und der Kalotypie zu und fotografierte ab 1847 Denkmäler und Ansichten von Paris, darunter die berühmten Windmühlen von Montmartre. Seine zahlreichen Selbstporträts und Gruppenaufnahmen zeugen von einer gekonnten Handhabung des fotografischen Geräts; seine präzise arrangierten Stillleben von Gartengeräten besitzen eine innovative Originalität, die damalige malerische Kompositionen weit hinter lassen.[6]

Hippolyte Bayard:
Montmartre, Paris, ca. 1842

Hippolyte Bayard:
Windmühlen, Montmartre, Paris, ca. 1842

Hippolyte Bayard:
La Madeleine, Paris, ca. 1845

1851 wurde Bayard Gründungsmitglied der Société Héliographique. Im gleichen Jahr wurden er und die vier Fotografen Édouard Baldus, Gustave Le Gray, Henri Le Secq und Auguste Mestral von der Kommission für Denkmalspflege beauftragt, Fotografien von historischen Gebäuden zur Erfassung als Monument historique anzufertigen. Für diese so genannte Mission Héliographique reiste Bayard in die Normandie. 1854 ging die Société Héliographique in die heute noch existierende Société française de photographie (SFP) über. Bayard wurde langjähriger Generalsekretär und Justiziar der Gesellschaft, die noch heute seinen Nachlass verwaltet.

Am 24. Januar 1863 wurde Bayard zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Er erhielt das Kreuz allerdings nicht für seine Leistungen auf dem Gebiet der Fotografie, sondern für seine Verdienste in einem Staatsamt. Im Alter zog sich Hippolyte Bayard nach Nemours zurück, wo er am 14. Mai 1887 im Alter von 86 Jahren starb. Er wurde auf dem Friedhof Saint-Pierre-lès-Nemours beerdigt.[1]

Im Jahr 1977 wurden Fotoarbeiten von Hippolyte Bayard auf der documenta 6 in Kassel in der berühmten Abteilung Fotografie gezeigt, die den Zusammenhang zur zeitgenössischen Kunst im Kontext von „150 Jahren Fotografie“ darstellte.

Quelle Wikipedia.de

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Michael on Februar 8th, 2010

Cindy Sherman (* 19. Januar 1954 in Glen Ridge, New Jersey) ist eine US-amerikanische Künstlerin und Fotografin. Bekannt ist sie vor allem für ihre Fotoserien, in denen sie sich konzeptuell mit Fragen der Identität, Rollenbildern, Körperlichkeit und Sexualität beschäftigt.

Biografie

Cindy Sherman wuchs in Huntington (New York) als jüngstes von fünf Kindern auf. Ihr Vater arbeitete als Ingenieur und ihre Mutter als Lehrerin. Ihre künstlerischen Neigungen entdeckte sie erst im Studium an der State University of New York in Buffalo. Dort begann sie mit Malerei, entdeckte jedoch schnell die Fotografie als künstlerisches Medium. Während ihrer Studienzeit initiierte sie zusammen mit ihren Freunden Charles Clough und Robert Longo die heute noch existenten Ausstellungsräume “Hallwalls”.

1976 machte sie ihren College-Abschluss und zog anschließend nach New York, wo sie bis heute lebt. Mit dem Videokünstler Michel Auder war sie zweimal verheiratet, beide Ehen wurden jedoch geschieden. Cindy Sherman hat keine Kinder.

Die Zeitschrift ARTnews wählte sie unter die “10 besten lebenden Künstler” (Heft 98/11, Dezember 1999).

Fotografien von Cindy Sherman gehören zu den teuersten Werken auf dem Kunstmarkt (Fotografie). 2007 wurde beim Auktionshaus Christie’s eine Arbeit für 2,850 Millionen Dollar versteigert. In Europa wird sie von der Galerie Monika Sprüth Philomene Magers vertreten.

Werk

Selbstinszenierungen

Ein roter Faden, der sich durch Cindy Shermans Werk zieht, sind fotografische Selbstporträts in verschiedenen Kostümierungen. Bereits während ihrer Studienzeit entstanden die Serien Untitled A-D (1975) und Bus Riders (1976). Beide Serien wurden zum ersten Mal 2000 in der Tate Gallery ausgestellt. Mithilfe von Schminke, Perücken und unterschiedlichen Kleidern gab sich Sherman für jede Fotografie ein anderes Aussehen. Für Bus Riders verkleidete sie sich als Frauen verschiedenen Alters, Hautfarbe und sozialer Herkunft. Wie ein Fahrgast in einem Bus sitzt jede dieser fiktiven Frauen auf einem Stuhl vor einer kahlen Wand. Schon bei diesen frühen Fotografien bemüht sich die Künstlerin, das Rollenspiel bis ins kleinste Detail der Körperhaltung zu treiben.

Shermans bekannteste Arbeit dürfte mittlerweile die sogenannten Untitled Film Stills (1977-1980) sein. In den 69 nummerierten, aber nicht einzeln betitelten Fotografien inszeniert sie sich als blonde Schauspielerin in fiktiven Filmszenen (Filmstills). Die Schwarzweiß-Fotografien ähneln den dramatischen, plakativen Frames von B-Movies der 40er und 50er Jahre. Cindy Sherman soll gesagt haben, sie habe mit der Serie aufgehört, weil ihr die Klischees ausgegangen seien. Ein Abzug der vollständigen Serie wurde im Dezember 1995 vom Museum of Modern Art für den Rekordpreis von über einer Million Dollar erworben und 1997 mit einer Einzelausstellung gewürdigt. [1]

Zur gleichen Zeit entstanden auch die farbigen Rear-Screen Projections (1980), deren Inszenierung den “Film Stills” sehr ähnlich ist. Sherman benutzte dafür die filmische Technik der Rückprojektion, um den Hintergrund der Szene flach und künstlich wirken zu lassen.

Das Magazin Artforum beauftragte Sherman 1981, ein Bild für eine Doppelseite herzustellen. Sherman blieb bei ihrem Thema der Selbstinszenierung, setzte es aber provokativer ein. Die Kamera war aus der Vogelperspektive nach unten gerichtet, wo Sherman als Modell in verschiedenen Verkleidungen und Posen am Boden hockte oder lag. Der Blick der Kamera suggeriert Dominanz, während das Modell ängstlich, unterwürfig oder verträumt wirkt. Die Posen erinnern mit Absicht an Playboy-Centerfolds. Die Bilder wurden nicht gedruckt, weil die Herausgeberin des Magazins befürchtete, sie könnten als sexistisch missverstanden werden.

Ich wollte mit diesen Bildern auf jeden Fall provozieren, aber es ging eher darum, Männer dazu zu bringen, ihre Annahmen zu überdenken, mit denen sie Bilder von Frauen betrachten. Ich dachte an eine Verletzlichkeit, bei der ein männlicher Betrachter sich unwohl fühlen würde, wie wenn man seine Tochter in einer verletzlichen Lage sieht. [...] Mir ist erst später klar geworden, dass es eine Bandbreite von Interpretationen geben wird, die ich nicht kontrollieren kann, und auch nicht kontrollieren will, weil es das für mich interessant macht. Aber ich war verstört, dass man meine Absichten so missverstehen konnte, und deshalb versuchte ich sie in der nächsten Serie klarer darzulegen.[2]

Es folgten die sogenannten Fashion Photos (1983-1984). Sie sind weniger forciert und spielen etwas subtiler mit den gesellschaftlichen Stereotypen von Weiblichkeit.

In den History Portraits (1988-1990) inszenierte sich Sherman als historisches Gemälde nach Art Alter Meister. Als Vorlage benutzte Sherman unter anderem Bilder von Caravaggio, jedoch sind nicht in allen Fällen konkrete Vorlagen identifizierbar. Die Schminke ist oft absichtlich sehr grob aufgetragen; für nackte Brüste verwendet sie umgeschnallte Prothesen. Mit den History Portraits wandte sie ihr zentrales Thema der Kostümierung und des Rollenspiels auf die Kunstgeschichte an. Es ist möglich, sie als Kommentar zur Rolle der Frau in der Geschichte der Kunst zu sehen – Frauen treten meistens nur als Modelle auf, die dem Blick des Malers und indirekt dem des heutigen Betrachters ausgesetzt sind. Gleichzeitig kommentierte Sherman damit auch ihre eigene Position in der Kunstgeschichte: als Frau durfte sie sich nun aus dem historischen Fundus der Kunstgeschichte bedienen und die Bilder zu ihren eigenen machen (siehe Appropriation Art). Was die künstlerische Komplexität von Shermans Bildern betrifft, hatte sie damit einen Höhepunkt erreicht.

Disasters und Sex Pictures

Ein zweiter Schwerpunkt von Shermans Arbeit als Künstlerin ist das Bild des Körpers. Dieses Interesse wurde in der Disasters-Serie (1985-1989) deutlich sichtbar. Zum ersten Mal trat Sherman nicht mehr selbst in ihren Bildern auf. Stattdessen arrangierte sie Körperteil-Prothesen, verrottende Nahrungsmittel, Körperausscheidungen, Erde und Abfall zu grotesken Studien des Verfalls. Die oberflächlichen Schockeffekte, die an Horrorfilme erinnern und beinahe körperliches Unbehagen auslösen, gehören seither zum festen Repertoire in Shermans Arbeit. Nach eigener Aussage Shermans begann ihre Arbeit an den Disasters mit dem Ekel vor artifiziell inszenierten Körpern in der Mode-Fotografie, die sie als viel entfremdeter und künstlicher empfindet als ihre eigenen Schock-Bilder, in denen sie humorvolle Züge sieht.

Mit den Sex Pictures (oder Mannequin Pictures) (1992) setzte Cindy Sherman ihr Interesse am Grotesken und Schockierenden des Körpers fort. Für die Fotografien arrangiert sie Prothesen, anatomische Modelle und Schaufensterpuppen, die sexuelle Handlungen simulieren. Der kurze Abstand zwischen Kamera und Objekt, Beleuchtung und das Arrangement auf Samt und Satin suggerieren pornografische Bilder, während die verstümmelten und grotesken Körperteile Abscheu erregen.

1997 führte Sherman bei dem Spielfilm Office Killer Regie, einem Thriller mit blutigen Splatter-Szenen, in denen ihr fotografisches Motiv des zerstückelten, verstümmelten Körpers fortgesetzt wird.

Jüngste Arbeiten

In einer Untitled-Serie von 2000 beschäftigte sich Sherman wieder mit den Vorstellungen von Frauen in der Gesellschaft. Vor neutralem Hintergrund posierte Sherman stark geschminkt und in verschiedenen Outfits. Die Frauen, in die sie sich verwandelt, sind von unterschiedlicher Hautfarbe und sozialer Herkunft – Geschäftsfrau, Hausfrau, Fitness-Trainerin, Native American u. a.

Für ihr jüngstes Projekt Clowns (2004) fotografierte Sherman sich mit verschiedenen Clownmasken, Perücken und Clownskostümen vor grellbuntem, computergeneriertem Hintergrund. Nach eigener Aussage ging es ihr hier um die emotionalen Abgründe, die eine Maske verbergen und auslösen kann. Mit dieser Arbeit setzt sie das Motiv der Kostümierung fort, aber sie schließt auch an ihre extrem emotionalen Schock-Bilder der 1990er Jahre an. Der Clown ist schließlich auch ein Horrorfilm-Klischee (z.B. in Stephen Kings Es).

Quelle Wikipedia.de

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Michael on Januar 26th, 2010

Cameron wurde am 11. Juni 1815 im indischen Kalkutta geboren. Ihr Vater James Pattle arbeitete als leitender Angestellter für die „East India Company“. Der Geburtsname ihrer Mutter war Adeline de l’Etang. Julia Margaret verbrachte ihre Jugend bei ihrer französischen Großmutter in Versailles. Nach Abschluss ihrer Erziehung kehrte sie 1834 nach Indien zurück. Bei einem gemeinsamen Aufenthalt mit ihren Eltern in Südafrika lernte sie 1836 am Kap der Guten Hoffnung den 20 Jahre älteren Juristen Charles Hay Cameron kennen, der damals Mitglied des „Supreme Council of India“ war. Beide heirateten am 1. Februar 1838 in Kalkutta. Das Ehepaar bekam insgesamt sechs Kinder, keine ungewöhnliche Anzahl zu jener Zeit.

Nach Charles’ Pensionierung 1848 siedelten die Camerons nach Großbritannien über. Im Londoner Stadtteil Kensington lebten sie in der Nähe bekannter Künstler und freundeten sich mit ihnen an, so etwa mit dem Maler George Frederic Watts und den Dichtern Henry Taylor und Lord Alfred Tennyson. Ein Besuch in Farringford House, dem Wohnsitz Tennysons auf der Isle of Wight, veranlasste sie, 1860 zwei angrenzende Grundstücke an der Freshwater Bay im Westen der Insel zu kaufen. Das Anwesen nannten sie Dimbola Lodge, nach der Plantage der Familie auf Ceylon (heute Sri Lanka). Die Isle of Wight, nahe der englischen Südküste vor Portsmouth gelegen, landschaftlich reizvoll und klimatisch angenehm, war schon im 19. Jahrhundert ein gefragter Wohn- und Urlaubsort. Zu den prominenten Anwohnern und Sommergästen zählten neben vielen anderen Queen Victoria und Prinz Albert, Charles Darwin, Charles Dickens, Karl Marx, Lewis Carroll und William Turner. Dimbola Lodge wurde für Julia Margaret Cameron Ausgangspunkt und Zentrum ihres Lebens als Fotografin. Hier empfing und porträtierte sie ihre berühmten Gäste, hier arrangierte sie ihre bekannten Bilder. Henry Taylor schrieb über Dimbola Lodge: „… wahrhaftig ein Haus, in dem sich jeder mit Vergnügen aufhielt und in dem jeder, ob Mann, Frau oder Kind, stets willkommen war.“ [1] Heute befindet sich hier ein Museum, das Informationen über Julia Margaret Camerons Leben und Werk vermittelt.

1875 zogen die Camerons nach Kalutara an der Westküste Ceylons, etwa 35 km südlich von Colombo. Julia Margaret befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes als Fotografin. Zwei Ausstellungen mit ihren Arbeiten liefen gleichzeitig in London und Bournemouth. Ihre Bilder waren so begehrt, dass von ihren frühen Werken neue Negative hergestellt und 70 Motive in je zwei verschiedenen Tönungen – rotbraun und schwarz – neu veröffentlicht wurden. Auf Ceylon entstanden nur noch wenige Fotos, vorwiegend von Plantagenarbeitern. 1878 reisten die Camerons noch einmal kurz nach England. Julia Margaret starb im Alter von 63 Jahren in Kalutara. Einer ihrer letzten Briefe war an Lady Tennyson gerichtet. Darin blickte sie zufrieden auf das Erreichte zurück: „Ein Segen ruhte auf meiner photographischen Arbeit; Millionen bereitete sie Vergnügen und sehr vielen ein tieferes Glück.“ [2]

In einem längeren Nachruf der „Times“ hieß es: „Mrs. Cameron erreichte ein großes Publikum mit ihren originellen Fotografien, in denen sie auf ganz eigene Weise, indem sie die sonst übliche Schärfe der Darstellung vernachlässigte, eine Reihe von Porträts und Gruppenbildern herstellte, die in ihrer Suggestivität einzigartig sind. [...] Mrs. Camerons besonderer Enthusiasmus, die Energie, mit der sie jede ihrer Unternehmungen anging, ihre seltene Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft machten sie einem großen Freundeskreis lieb und teuer [...].“[3]

Seit ihrer Rückkehr aus Indien 1848 ging Julia Margaret Cameron verstärkt ihrer Neigung zu Kunst und Literatur nach. Sie las die zeitgenössischen Dichter und besuchte Kunstausstellungen. Ihr Interesse galt auch der jungen Ausdrucksform der Fotografie. Sie war befreundet mit dem Astronomen Sir John Herschel, der sich insbesondere durch seine Zusammenarbeit mit William Henry Fox Talbot Verdienste um das neue Medium erworben hatte und ihr schon 1841 einige von dessen Aufnahmen, sogenannte Talbotypien, nach Kalkutta geschickt hatte. Ihren zahlreichen Freunden schenkte sie Fotoalben mit Aufnahmen verschiedener Fotografen, unter anderen von Oscar Gustave Rejlander. Dieser schwedisch-britische Pionier der künstlerischen Fotografie besuchte 1863 die Isle of Wight, um ihren Nachbarn Alfred Tennyson zu porträtieren. Dort konnte sie ihn bei der Arbeit beobachten. Im Dezember desselben Jahres machte ihre älteste Tochter ihr eine Kamera zum Geschenk, als Mittel der Zerstreuung während der häufigen Geschäftsreisen ihres Mannes. Aus einem gläsernen Hühnerstall und einem Kohlenkeller entstanden durch einfache Umbauten ein Atelier und eine Dunkelkammer; aus dem gedachten Hobby wurde in kürzester Zeit eine Leidenschaft.

Problematische Technik

Julia Margaret Cameron musste sich mit einer unausgereiften Technik auseinandersetzen. Erst in den 1830er Jahren war die Herstellung haltbarer fotografischer Bilder erfunden worden, seit etwa 1850 gab es ein Verfahren, das auch für Amateure anwendbar, aber immer noch sehr umständlich war. Bei diesem so genannten Nassen Kollodiumverfahren verwendete sie als Bildträger großformatige Glasplatten (eine Aufnahme typischer Größe, Camerons Porträt von Sir John Herschel, maß 33,5 x 28 cm). Vor und nach jeder Aufnahme wurden die Platten mehrfach mit flüssigen Chemikalien behandelt, für die eigentliche Aufnahme mussten sie feucht in einer lichtdichten Kassette in die Kamera eingebracht, dann belichtet und unmittelbar danach in einem Dunkelraum weiter bearbeitet werden. Camerons Platten waren zum Teil ungleichmäßig beschichtet und wiesen Staubkörner auf, die Abzüge waren oft unvollkommen fixiert und bleichten aus. In einem kritischen Beitrag des „Photographic Journal“ hieß es: „Mrs. Cameron wird bessere Ergebnisse erzielen, wenn sie den richtigen Gebrauch ihres Gerätes erlernt hat“. [4]

Auf verbreitetes Unverständnis stieß vor allem ihr Umgang mit der Bildschärfe, oft sind weite Partien ihrer Fotos unscharf gehalten. Sie selbst räumte anfängliche Schwierigkeiten bei der Fokussierung ein, erklärte danach aber ihre Technik zum beabsichtigten Stilmittel: „Was bedeutet Schärfe – und wer hat das Recht zu sagen, welche Schärfe die richtige ist?“ [5] Viele Zeitgenossen, besonders die fachkundigen, wollten ihr darin nicht folgen. Im „Photographic Journal“ vom 15. Februar 1865 war zu lesen: „Mrs. Cameron stellt ihre Serien unscharfer Porträts von Berühmtheiten aus. Wir müssen der Dame Mut zur Originalität zugestehen, allerdings auf Kosten aller sonstigen photographischen Qualitäten“. [6] Der Mathematiker, Schriftsteller und Fotograf Lewis Carroll, Autor von „Alice im Wunderland“ und Besucher auf der Isle of Wight, berichtete: „Abends hatten Mrs. Cameron und ich eine gemeinsame Ausstellung unserer Photographien. Ihre waren alle vorsätzlich unscharf – einige sehr malerisch, andere bloß hässlich; sie aber sprach von ihnen, als wären sie der Gipfel der Kunst“. [7] Sie ging mit derart kritischen Äußerungen durchaus selbstbewusst um : „Die „Photographic Society of London“ hätte mich in ihrem Journal völlig entmutigt, wenn ich diese Kritik nicht richtig bewertet hätte. Sie war grob und zu offensichtlich ungerecht, als dass ich sie mir zu eigen machen konnte …“. [8]

Die Fotografin

Mitbürger beschrieben Julia Margaret Cameron als zielstrebige, überaus energische Person. Ihre fotografischen Sitzungen waren langwierig und für die Modelle sehr anstrengend. Tennyson begleitete den seinerzeit populären Dichter Henry Wadsworth Longfellow zu ihrem Atelier und warnte ihn: „Longfellow, Sie werden alles tun müssen, was sie sagt. Ich werde bald zurück sein und nachsehen, was von Ihnen übrig ist.“ [9] Weil sie oft schwache Lichtquellen einsetzte, ergaben sich überlange Belichtungszeiten von drei bis sieben Minuten, die nach dem damaligen Stand der Technik eigentlich nicht mehr erforderlich waren. Wenn eine Aufnahme wiederholt werden sollte, musste die Fotografin ihre Dunkelkammer aufsuchen, um die nächste Platte zu präparieren; den Modellen war auch während dieser Zeit jede Regung untersagt. Neben Camerons thematischen Vorgaben waren es diese technischen Bedingungen, die auf den fertigen Bildern den erwünschten Ausdruck von Konzentration, Würde, Resignation oder Innerlichkeit hervorbrachten. Heiterkeit gehörte nicht zu den Gefühlsregungen, die sie darstellte.

Cameron war gläubige Angehörige der Anglikanischen Kirche und Moralistin. Sie vertrat die Ansicht, die Qualität eines Kunstwerks hänge ganz wesentlich von der Moral seines Inhalts ab und war davon überzeugt, dass religiöse Kunst nicht nur in der Vergangenheit, sondern jederzeit ihre Berechtigung habe und dass man sie auch mit den Mitteln der Fotografie fortführen könne. Cornelius Jabez Hughes (1819–1884), ein Schriftsteller und Fotograf mit eigenem Studio auf der Isle of Wight schrieb damals über seinen Beruf: „Wenn Menschen mit Tiefe und Ernst versuchen, ihre Ideen von moralischer und religiöser Schönheit auszudrücken, indem sie dazu die Hohe Kunst der Fotografie anwenden, dann können wir stolz sein auf unsere ruhmreiche Kunst und darauf, zu ihrer Entwicklung beigetragen zu haben“. [10] Diese Formulierung stimmte genau mit Camerons Vorstellungen überein.

Wegen ihrer gesellschaftlichen Stellung sah sie sich nicht als professionelle Fotografin. In ihrer Autobiographie beschrieb sie, wie sie einen etwas anmaßend formulierten Auftrag („Miss Lydia Louisa Summerhouse Donkins informs Mrs. Cameron, that she wishes to sit her…“) höflich, aber sehr entschieden zurückgewiesen habe, unter Hinweis darauf, dass sie nicht beruflich fotografiere. [11] Sie betrachtete aber ihre Bilder als „Errungenschaften der Kunst“ [12] und suchte dafür die Öffentlichkeit. Schon 1864 wurde sie als Mitglied in die “Royal Photographic Society” in London aufgenommen. 1865 folgte die erste von zahlreichen Ausstellungen. Sie nahm an Wettbewerben teil und errang dabei mehrfach Auszeichnungen. Insgesamt veröffentlichte sie über 1200 Fotografien, viele von ihnen wurden verkauft; für ihre Aufnahmen hatte sie ein Copyright eintragen lassen, immer mit dem Zusatz „From Life“.

Porträts

Alfred Tennyson, 1866

Thomas Carlyle, 1867

Charles Darwin, 1868

Henry Wadsworth Longfellow, 1868

Camerons technischen Unzulänglichkeiten oder Eigenwilligkeiten stand ihre vielfach gelobte Fähigkeit zur Bildgestaltung gegenüber. Ihre Porträts wirkten ungewöhnlich lebendig. Bei Komposition und Lichtführung konzentrierte sie sich auf das Wesentliche, die seinerzeit übliche Hintergrundstaffage ließ sie weg. Schon vor ihrer Zeit als Fotografin hatte sie die Nähe berühmter Männer und Frauen ihrer Zeit gesucht. Nun hoffte sie, das Besondere an ihnen auch auf ihren Aufnahmen sichtbar zu machen. Neben Taylor, Tennyson, Herschel, Longfellow, Watts und Darwin porträtierte sie den Dichter Robert Browning, den schottischen Historiker und Essayisten Thomas Carlyle, den Romancier William Makepeace Thackeray, den Maler Holman Hunt, den Illustrator und Schriftsteller Edward Lear, die Schauspielerin Ellen Terry und andere. Außer den klassischen Porträts machte sie Aufnahmen, bei denen sie ihren Modellen bestimmte Rollen zuwies. Beispielsweise posierte Taylor als Prophet Jeremia, Tennyson als Mönch, ihr Mann Charles Hay Cameron als Zauberer Merlin.

Zu einem Besuch bei ihrer Schwester Sarah Prinsep, in deren Londoner Wohnung häufig Künstler und Intellektuelle zu Gast waren, hatte sie ihre Kamera mitgenommen, „…um den großen Carlyle zu porträtieren. Wenn ich solche Männer vor meiner Kamera hatte, bemühte ich mich aus ganzer Seele, sowohl die innere Größe als auch das Äußere des Betreffenden gewissenhaft wiederzugeben. Ein Foto, das so entstand, war wie die Verkörperung eines Gebetes. Dieses Gefühl war besonders intensiv, als ich meinen berühmten, ebenso verehrten wie geliebten Freund Sir John Herschel fotografierte. Er war zugleich Lehrer und Hohepriester für mich. Von frühester Kindheit an hatte ich ihn geliebt und verehrt, und nach einer Freundschaft von 31 Jahren Dauer wurde mir die hohe Aufgabe zuteil, der Menschheit sein Porträt zu liefern“. [13]

Julia Margaret Cameron hatte keine formale Schulbildung, aber sie war in hohem Maße belesen. Für ihre figürlichen Arrangements schöpfte sie aus verschiedenen Quellen: dem Alten und dem Neuen Testament, der Mythologie des griechischen Altertums, der Renaissancemalerei, den Werken der klassischen und romantischen englischen Literatur. Wesentliche Vorbilder waren die Arbeiten der Präraffaeliten, einer 1848 gegründeten Bruderschaft junger britischer Maler. Deren Name bezog sich auf die italienische Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts, also „vor Raffael. Sie wollten den vorherrschenden idealistisch-akademischen Malstil ersetzen durch eine naturalistische Darstellungsweise, auch bei geistigen und religiösen Themen – oder, mit den Worten eines der Künstler: sie wollten statt Wachsfiguren lebendige Wesen malen. Der neue Stil gewann innerhalb weniger Jahre bedeutenden Einfluss auf die englische Malerei des 19. Jahrhunderts. Cameron stimmte mit den Auffassungen der Präraffaeliten überein: „Mein Bestreben ist es, die Fotografie zu veredeln und ihr den Charakter und die Wirkung einer hohen Kunst zu sichern, indem ich das Wirkliche und das Ideal verbinde und bei aller Verehrung für Poesie und Schönheit von der Wirklichkeit nichts opfere“ schrieb sie in einem Brief an Sir John Herschel am 31. Dezember 1864. [14]

Ihr Interesse an der Wirklichkeit ging jedoch nicht so weit, dass sie Alltägliches wie Beruf, soziale Stellung oder individuelle Merkmale ihrer Modelle zum Gegenstand ihrer allegorischen Bilder machte. Sie wollte vielmehr das Unsterbliche sichtbar machen, den zeitlosen Typus – die mütterliche Madonna, die leidende Ophelia, die sündige Guinevere, die wilde Waldnymphe und so weiter. Dazu bat oder kommandierte sie Verwandte, Gäste und sogar zufällige Spaziergänger vor ihre Kamera, häufig auch Angehörige des Hauspersonals. Ihr Stubenmädchen Mary Hillier wurde so oft von der Hausarbeit befreit und musste statt dessen als Jungfrau Maria posieren, dass sie an ihrem Wohnort nur noch Mary Madonna genannt wurde.

Beispiel: Lancelot und Guinevere

Der Abschied von Lancelot und Guinevere

Beatrice Cenci

1874 schlug Tennyson seiner Nachbarin Cameron vor, sein Werk „Idylls of the King“ zu illustrieren, einen Zyklus von epischen Gedichten zur Artussage. Tennysons bildhafte Lyrik hatte der Fotografin schon seit Jahren Anregungen gegeben. Sie nahm daher den Auftrag begeistert an und arbeitete länger als drei Monate daran – auch weil der Autor darauf Wert legte, seine eigenen Bildvorstellungen einzubringen. So entstanden für die zwölf Illustrationen mehr als zweihundert Aufnahmen, zweiundvierzig allein für die Abschiedsszene zwischen Sir Lancelot und Königin Guinevere. Camerons Bildsprache lehnte sich auch hier an die der Präraffaeliten an. Dabei ließ sie Mystisches und Phantastisches in ihre Werke einfließen – Elemente, die auf dem Gebiet der Fotografie zuvor nicht zu finden waren. Für die Veröffentlichung des Gedichtzyklus wurden nach Camerons Fotos Holzstiche angefertigt, die Publikation war jedoch kein Erfolg; Tennyson veranlasste sie daraufhin, ein eigenes Buch mit Auszügen aus seinen Gedichten und eingeklebten Fotoabzügen herauszugeben.

Beispiel: Beatrice Cenci

Zwischen 1870 und 1875 schickte Cameron achtundzwanzig ihrer Aufnahmen an Victor Hugo. Darunter befand sich ein Bild, mit dem sie die historische Figur der Beatrice Cenci interpretierte, einer römischen Patriziertochter im 16. Jahrhundert, die von ihrem Vater misshandelt und zum Inzest gezwungen worden war, mit Stiefmutter und Brüdern den Auftragsmord an ihrem Vater verabredete und im Alter von 22 Jahren hingerichtet wurde. Seit der Renaissance waren Maler, Literaten und Komponisten von der tragischen Figur fasziniert. Camerons Modell war May Prinsep, ein Adoptivkind ihrer Schwester Sarah. Der französische Historiker und Schriftsteller Jean-Marie Bruson kommentierte das Foto: „Ein noch kindliches Gesicht in einer Flut von Haaren, von weichem Licht modelliert und in traumhafte Unschärfe getaucht, scheint vor unterdrücktem Gefühl zu beben und drückt höchst eindrucksvoll die Verzweiflung des jungen Mädchens angesichts ihres niederschmetternden Schicksals aus.“ [15] Victor Hugo beglückwünschte die Fotografin zu ihren Aufnahmen: „Niemand hat je die Strahlen der Sonne so eingefangen und genutzt wie Sie.“ [16]

Die Autobiografie

In ihrer unvollendeten Autobiografie „Annals Of My Glass House“ von 1874 beschrieb Julia Margaret Cameron ihr Leben als Fotografin. Der Text wurde von ihrem jüngsten Sohn erstmals 1889, also zehn Jahre nach ihrem Tod, im Katalog der Londoner Ausstellung „Mrs. Cameron’s Photographs“ veröffentlicht. Einige ihrer Notizen lauteten:

„Mein Kohlenkeller wurde zur Dunkelkammer und ein gläsernes Hühnerhaus, das ich einst meinen Kindern geschenkt hatte, wurde mein Atelier; die Hennen wurden befreit und hoffentlich nicht gegessen. Meine Söhne verzichteten auf frisch gelegte Eier und alle sympathisierten mit meiner neuen Tätigkeit, seit die Gesellschaft von Hennen und Küken ersetzt wurde durch die von Dichtern, Propheten, Malern und liebenswerten jungen Frauen …“.

„Ich bemühte mich, alles Schöne, das mir vor Augen kam, festzuhalten, und auf die Dauer war die Mühe auch erfolgreich. [...] Ich begann ohne jede Vorkenntnis. Ich wusste nicht, wo ich meine Kamera platzieren sollte, wie ich die Schärfe einstellen musste, und mein erstes Bild wurde zu meinem Entsetzen zerstört, als ich mit der Hand über die Beschichtung der Glasplatte fuhr“.

„Mein Mann hat vom Anfang bis zum Ende jedes meiner Bilder erfreut betrachtet, und es ist mir zur täglichen Gewohnheit geworden, mit jeder Glasplatte zu ihm zu laufen und seinem enthusiastischen Beifall zuzuhören. Diese Angewohnheit, mit meinen nassen Bildplatten ins Esszimmer zu laufen, hat eine so große Anzahl von Tischdecken mit unentfernbaren Flecken von Silbernitrat verdorben, dass ich aus jedem weniger duldsamen Haushalt verbannt worden wäre …“. [17]

Die Großnichte Virginia Woolf

Julia Duckworth (zuvor Julia Jackson), Camerons Nichte, 1867

Zu Camerons Lieblingsmodellen gehörte ihre Nichte Julia Jackson (nach ihrer zweiten Heirat Mrs. Herbert Duckworth). Deren Tochter war die Schriftstellerin Virginia Woolf, die 1926 zusammen mit dem Maler und Kunstkritiker Roger Fry im New Yorker Verlag Harcourt, Brace den Bildband „Julia Margaret Cameron. Victorian Photographs of Famous Men & Fair Women“ herausbrachte. In einem einleitenden biographischen Essay schilderte sie ihre Großtante als willensstarke Persönlichkeit, die viele anstrengende Jahre als Hausfrau und Mutter verbracht hatte, bevor sie im Alter von 48 Jahren beinahe zufällig zur bedeutenden Künstlerin wurde. Auch Virginia Woolfs einziges Theaterstück befasste sich mit ihrer kreativen Verwandten aus dem 19. Jahrhundert. Es hieß „Freshwater“, wurde 1935 auf einer Londoner Studiobühne vor Freunden aufgeführt und beschrieb mitfühlend, aber auch ironisch die Wertvorstellungen der viktorianischen Gesellschaft, innerhalb derer sich Julia Margaret Cameron bewegt hatte – in nur zwei Generationen hatten sich diese Anschauungen radikal verändert.

Quelle: Wikipedia


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Michael on Januar 25th, 2010

Richard Avedon

Richard Avedon wurde als Kind russisch-jüdischer Emigranten am 15. Mai 1923 in New York City geboren. Avedon trat mit 14 Jahren als Schriftsteller (mit James Baldwin) hervor; nach der Militärzeit studierte er bei Alexey Brodovitch in New York am Design Laboratory. Den ersten Auftrag erhielt Avedon von der begabten Fotografin Lillian Bassman, die für Junior Bazaar als künstlerische Leiterin tätig war. 1946 gründete er das Richard Avedon Studio in New York und belieferte fortan den New Yorker mit Porträtfotografien. Von 1945 bis 1965 war er als Fotograf für die Modezeitschrift Harper’s Bazaar tätig, ab 1947 auch für Vogue. Er galt fortan als das Wunderkind der Modefotografie. Bereits 1950 verlieh ihm der Art Directors Club in New York die Highest Achievement Medal.

Avedon wurde zunächst als Modefotograf bekannt, wo er durch seine fantasievolle Gestaltung wegweisend wirkte. Er war der erste, der das Studio verließ und Haute Couture in alltäglicher Umgebung darstellte. Am bekanntesten ist ein Bild zur Dior-Collection geworden, auf dem das US-amerikanische Fotomodell Dovima in einem Stall vor angeketteten Zirkuselefanten posiert.

Neben der Mode- wandte er sich der Porträtfotografie zu. Wie breit sein Interessengebiet ist, zeigt u. a. seine Dokumentation der Bürgerrechtsbewegung im Süden der USA im Jahr 1963. Avedon ging aber auch in Kliniken, porträtierte dort Geisteskranke und, als bitteres Statement gegen den Krieg, vietnamesische Kinder, die im Krieg von Napalm verbrannt worden waren. Dies ist das einzige Mal, dass in seinen Bildern Gewalt zu sehen ist, denn er war der Überzeugung, dass Bilder von Gewalt nur wieder Gewalt erzeugen.

Avedon starb am Freitag, dem 1. Oktober 2004, an den Folgen einer Hirnblutung in Texas mit 81 Jahren. Er war unterwegs für eine Wahlkampf-Reportage.

Avedons Porträtfotografien sind berühmt für die enorme Offenheit, die die inneren Stärken und Schwächen der abgelichteten Personen erkennen lassen. Den Gipfel dieser Offenheit erreichte er wohl mit einer Serie (es sind die letzten 7 Bilder im Band Portraits), die die Öffentlichkeit schockierte: Über den Zeitraum von Monaten hielt er das langsame Sterben seines Vaters in einer erschütternden und auch heute noch brutal wirkenden Bildfolge fest, die den Verfall dieser starken, geliebten Persönlichkeit bis zum Rückzug auf sich selbst in ungeschönten und sezierend exakten Bilder zeigt.

Während seine Portraits z. B. von unbekannten Wanderarbeitern des amerikanischen Westens (im Buch In the American West) als destruktiv und empörend unamerikanisch empfunden wurden, legten viele Persönlichkeiten aus Politik und Kultur Wert darauf, von ihm fotografiert zu werden. Dabei entstanden oft Bilder, die ins kollektive Gedächtnis eingegangen sind, z. B. von Ezra Pound, Marilyn Monroe, Charlie Chaplin, Brigitte Bardot, The Beatles, Igor Strawinsky, John Ford oder Henry Kissinger (der vor der Sitzung Avedon gebeten haben soll: „Seien Sie gnädig mit mir!“).

Sein puristischer Stil der späteren Jahre war von der Arbeit mit einer Großformatkamera gekennzeichnet, mit der er die Porträtierten vor einer weißen Leinwand und ohne alle weiteren technischen Hilfsmittel ablichtete.

Zu seinen neueren Arbeiten gehört die Brandenburg Gate-Serie, in der er in der Silvesternacht 1989 die feiernde Menschenmenge am Brandenburger Tor in widersprüchlichen, reduzierten Bildern festhielt.

Unzählige Ausstellungen, Retrospektiven und Preise würdigten Richard Avedons schöpferische Kraft und Originalität.

Bei seiner Tätigkeit als „Hausfotograf“ von The New Yorker folgte ihm Martin Schoeller.

Sein Schaffen ist in seinen Werken wiederzufinden:

  • Observations, Text von Truman Capote, Simon and Schuster, Inc., 1959
  • Nothing Personal, Text von James Baldwin, Atheneum. 1964
  • Im Hinblick, mit Texten von James Baldwin. Luzern: Bucher 1969
  • Portraits, New York: Farrar, Straus & Giroux 1976; deutsch: München 2003
  • Photographs 1947-1977, 30 years of his fashion photographs, Essay von Harold Brodkey, Farrar, Straus & Giroux. 1978
  • In the American West 1985
  • Richard Avedon, Katalog (Portraits) zur Ausstellung anl. der Verleihung des Hasselblad-Preises, Göteborg 1991
  • An Autobiography, Random House, Inc. 1993
  • Evidence: 1944-1994, mit Essays von Jane Livingston und Adam Gopnik, Random House, Inc. 1994
  • The Sixties, Richard Avedon and Doon Arbus, Random House, Inc. 1999

Zu guter letzt darf seinWebauftritt natürlich nicht fehlen:

Seine Webseite

Quelle: Wikipedia

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